Historischer Marsch

Historischer Marsch anno 1639


Hintergründe warum der Marsch und wieso Richtung Bautzen?


Am 13. Mai des Jahres 1639 kam Lennart Torstensson vor die Stadt Kamenz mit 4 Regimentern Reiterei und 500 Mann zu Fuß. (dies war natürlich nur ein kleiner Teil des schwedischen Herres, welches unweit lagerte) Er forderte die Stadt auf ihm 30.000 Taler zu zahlen und er würde weiterziehen. Die Stadt könnte nur 10.000 Taler zusammentragen. Daraufhin nahm Torstensson die besten Pferde, 18 Fass Bier, reichlich Proviant und zog weiter in Richtung Bautzen. Auf dem Weg dahin plünderten die evangelisch-lutherischen Schweden das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau und beschädigten dieses. Der Konvent floh ins Kloster Blesen. Weitergezogen raubten sie die Kirche in Crostwitz aus und schnitten dem Pfarrer die Ohren ab. Am 18. Mai 1639 stand das Heer dann bereits vor Bautzen.

Alle Datumsangaben sind nach dem julianischen Kalender.

Wir sehen diesen Marsch als eine Art Experiment oder experimentelle Archeologie. Wir suchen Antworten auf folgende Fragen:
1. Wie trägt man die Waffen auf längeren Strecken?
2. Wie schwer war das Marschgepäck?
3. Wie strapaziös war es für Frauen und Kinder im Tross dem Kriegsvolk zu folgen?
4. Wie trägt man die Ausrüstung an der Person ohne das sie stört?

Fragen, auf welche wir Antworten gefunden haben. Besonders für die Frauen und Kinder war es ein sehr anstrengender Marsch, da die Handleiterwagen sich schwer über die Feldwege ziehen lasse. Nun heißt es nach dem Marsch ist vor dem Marsch. Wir gehen in die Planung für 2019 und hoffen dann noch mehr Mitwirkende begrüßen zu können. Vielleicht schaffen wir es ja eine große Anzahl zusammen zu bekommen um eine kleine Feldschlacht darzustellen? Lasst euch einfach überraschen.

Weitere Bilder und Filme findet ihr hier

Was sagt die Presse dazu?

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